Sicherheitsempfehlungen nach Einzug eines Tierschutzhundes


Erfreulicher Weise sieht man immer mehr Hunde mit einem Sicherheitsgeschirr ausgerüstet. Oftmals werden die Hunde bereits von den Tierschutzorganisationen mit einem angezogenen und gut passenden Sicherheitsgeschirr übergeben. 

Das alleine bietet jedoch keine 100 %ige Sicherheit. Noch immer entlaufen viel zu viele Tiere in den ersten Tagen und Wochen nach Ankunft in ihrem neuen Zuhause. Bitte beachten Sie hierzu unsere Sicherheitsempfehlungen:

  • Übergabe bzw. Ausladen des Tieres vom Transporter in das Auto und in die Wohnung nur in einer Transportbox.
  • Leinen können reißen, zerbissen werden oder Ihnen aus der Hand rutschen, Karabiner können brechen oder der Hund sich aus dem Halsband winden. Nur die doppelten Sicherung mit Halsband und Geschirr bietet Ihnen ein backup, sollte eines der Führsysteme ausfallen. Hierbei wird die etwas längere reißfeste Leine am Halsband mit lockerer Hand geführt (manche Hunde reagieren panisch auf Zug am Hals), die ebenfalls reißfeste Leine am Geschirr wird an einem stabilen Bauchgurt befestigt. Achten Sie auf rutschfestes Schuhwerk auch auf nassem Gras und Eis. Im Fall des Falles wird das Tier ruckartig in die Leine springen und Sie von den Füßen reißen, wenn Sie keinen festen Stand haben.
  • Achten Sie darauf, dass der Hund das Geschirr nicht zerbeißen kann und prüfen Sie Halsband, Geschirr und Leinen vor jeder Benutzung auf Unversehrtheit.
  • Lassen Sie den Hund gerade in der Anfangszeit nicht unbeobachtet im Garten, sondern nehmen Sie ihn an die lange Leine. Hunden können aus dem Stand problemlos 1,50 m hohe Zäune überspringen und auch 2,00 m sind für manche Hunde kein Problem. Auch Darüberklettern und ein Loch durch die Hecke buddeln ist in kürzester Zeit bewältigt und der Hund aus dem vermeintlich sicheren Garten ausgebrochen. Sehr ängstliche und panische Tiere werden besser auch im Garten doppelt gesichert.
  • Lassen Sie keine Fenster und Türen geöffnet (auch gekippt). Sichern Sie die Haustüre so, dass sich der Hund beim Öffnen nicht dazwischen quetschen und abhauen kann. Zum Beispiel durch Einsatz eines zusätzlichen Türgitters oder erst werden alle Flurtüren sicher verschlossen und dann wird erst die Haustüre geöffnet.
  • Stellen Sie sicher, dass das Tier gechipt und bei TASSO auf Ihren Namen mit Ihrer aktuellen Kontaktdaten registriert ist. 
  • Mit einem GPS Tracker ist es möglich, ein entlaufenes Tier jederzeit und überall exakt zu orten. Jedoch nur so lange, wie der Akku noch geladen ist (2 bis 5 Tage).

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